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Thursday, der 26. November 2009 17:06

GRÜNE wollen Optionen im Schienenverkehr sichern



VON: JOHANNES BORTLISZ-DICKHOFF



Anlässlich der Stellungnahme des Kreises zum Planfeststellungsverfahren zur L 361 n zwischen Aachener Straße und A 4 zwischen Königsdorf und Horrem befürchteten die GRÜNEN, dass die Straße den Abzweig von der Nord-Süd-Bahn auf die Köln-Aachener-Bahn baulich verhindern könnte.



Sollte eines nicht allzu fernen Tages die Nord-Süd-Bahn nicht mehr für Kohletransporte benötigt werden, wäre sie grundsätzlich für andere Zwecke frei; vorrangig und bestimmt für Güterverkehre vom und zum Knapsacker Chemiehügel. Straßen, wie die Luxemburger in Hürth, könnten entlastet und Gefahrguttransporte aus Ortslagen wie Alt-Hürth herausgehalten werden.


Perspektivisch aber wäre der brennstoffzellenbetriebene Personenverkehr im Rahmen der als Villebahn von den GRÜNEN seit Jahrzehnten propagierten Kreisquerverbindung (Bonn-)Wesseling-Brühl-Hürth-Frechen-Horrem-Bergheim-Bedburg(-Grevenbroich) denkbar.


Voraussetzung für die Verbesserung der Güterverkehrsmöglichkeiten und einer Villebahn ist eine Anbindung der Nord-Süd-Bahn an die Köln-Aachener-Schiene. Dieses Gleis würde den westlich der Nord-Süd-Bahn geplanten Zubringer von der Aachener Straße zur A4 kreuzen.


Da der Autobahnzubringer östlich der Nord-Süd-Bahn errichtet werden soll, wie zwischenzeitlich zu erfahren war, entsteht hier kein Konflikt mit der möglichen Schienenverbindung.




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