Infos zu Kreisverband, Kreistagsfraktion und Kreistag

Der Kreisverband stellt auf dieser Homepage Pressemitteilungen zur Verfügung. Hier gibt es einen internen Servicebereich, für den sich die Parteimitglieder anmelden können:
gruene-rek.de/kreisverband

Die Kreistagsfraktion stellt auf der Homepage der Fraktion öffentlich die Pressemitteilungen und weiteres Material zur Verfügung. Auch in dieser Homepage gibt es auch einen internen Bereich, der besondere Zugangsvoraussetzungen hat, um auch nicht-öffentliche Sachverhalten vorzuhalten. Voraussetzung ist Sachkundige Bürgerin oder Sachkundiger Bürger in einer grünen Fraktion zu sein.
gruene-rek.de/kreistagsfraktion

Eine weitere Informationsquelle ist der GRÜNE NEWSLETTER, der vor Veranstaltungen des GRÜNEN FORUMS - DER DISKUSSIONSREIHE DER GRÜNEN IM RHEIN-ERFT-KREIS - herausgegeben wird. Anmeldungen über die Fraktions oder Parteiseite.
gruene-rek.de/newsletter

Der Rhein-Erft-Kreis stellt im Sitzungsdienst viele Unterlagen zur Verfügung. Unter anderem auch die Einladungen, die Niederschriftten und die Vorlagen der Sitzungen von Ausschüssen und Kreistag. Richtet doch einfach unter FAVORITEN einen Link ein auf
 rhein-erft-kreis.de/Sitzungsdienst

LVR ÖKOSIEGEL VORBILDLICH

Köln - 02.10.08 - Landschaftsverband Rheinland schafft Orientierung im Dschungel der Ökosiegel / Liste für Interessierte kostenlos zugänglich.

Wer heute bei Neuanschaffungen oder dem täglichen Einkauf neben ökonomischen auch ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen will, sieht sich mit einer Masse von Ökosiegeln konfrontiert. 

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR), der seine Produkte im Zentralen Einkauf unter den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit beschafft, hat hier eine Orientierungshilfe geschaffen. Der LVR hat das Öko-Institut Freiburg beauftragt, für die Hauptwarengruppen des LVR alle in Deutschland und der EU erhältlichen Gütesiegel zu untersuchen und zu bewerten.

Die Ergebnisse der Studie sind nun im Internet veröffentlicht. Kommunen, Betriebe sowie Bürgerinnen und Bürger erhalten damit einen Überblick, wie sie die untersuchten Produkte nachhaltig beschaffen können.

 Die Studie kann hier herunter geladen werden

Radfahren!

Aktuelle Informationen zum Radfahren im Rhein-Erft-Kreis bietet der Kreis selbst. Wieder aktuell ist die Radwanderkarte für den Rhein-Erft-Kreis. Die Karte ist im Buchhandel unter der ISBN-Nummer 978-3-89439-603-9 und über den Rhein-Erft Tourismus e.V.in Frechen für 9,60 Euro erhältlich.
 Radfahren im Rhein-Erft-Kreis

Zum Beispiel die Drei-Flüsse-Tour von Bergheim die Erft hinauf bis zur Quelle in Blankenheim, dann zur Ahr-Quelle und die Ahr hinunter bis Bad Neuenahr und zur Mündung in den Rhein. Diesen flussabwärtz bis Neuss zur Erft-Mündung und wieder hinauf bis Bergheim:
 Drei-Flüsse-Tour

Zum Beispiel die Neffelbach-Tour, oder andere Touren des Naturparks Rheinland
 NaturparkRheinlandRadTouren

Konkrete Themenstellungen bieten zwei Touren zu Mühlen im Rhein-Erft-Kreis:

PDF Wassermühlen in Erftstadt

PDF Wassermühlen in Bergheim und Bedburg

Der Bahnradweg von Aachen über Düren nach Köln wird beschrieben unter:
 Bahnradweg

Wirklich schön ist die Tour an den Flussufern des Kermeters: Mit dem Zug nach Kall, dann auf dem Radweg nach Gemünd, die Urft weiter entlang bis zur Rur, die Rur hinab bis Heimbach, dann in die Rurtalbahn und über Düren und Kölle zurück. Natürlich kann die Rur auch bis Düren weiter geradelt werden. Geht ohne Karte. Sind aber Steigungen drin. Ab Sommer 2009 soll die Brücke über die Urft fertig werden, die dann hinüber führt zur (Nazi-)Ordensburg Vogelsang, die eine erhebliche Herausforderung an eine aktive Geschichtsbewältigung dieses tiefdunkelbraunen deutschen Kapitels darstellt.

Aufschlussreich ist eine Tour durch den Rhein-Erft-Kreis entlang der denkbaren Schienenquerverbindung "Villebahn" von Wesseling bis Bedburg:
  Villebahn

Die Friedensroute folgt den Wegen der berittenen Kuriere zwischen Münster und Osnabrück. In diesen Städten fanden die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden statt, der den 30-jährigen Krieg beendete. Die Homepage ist sehr schön gemacht:
 Friedensroute

 

Herzlich Willkommen bei den GRÜNEN im Rhein-Erft-Kreis
Impressionen aus Kölns Wildem Westen

Bilder: Johannes Bortlisz-Dickhoff

Moritz Jungeblodt: Nazis keinen Raum geben!

10.11.2011: Moritz Jungeblodt, stellvertretender Kreisvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rhein-Erft-Kreis, nimmt Stellung zu dem Einsatz gegen Rechtsradikalismus im Rhein-Erft Kreis:

Der Morgen des 28.8.2011 war schön, sonnig und kaum ein Bürger Pulheim ahnte was er an diesem Morgen auf dem Marktplatz Pulheims sehen musste. Mit dem Bus kamen sie angefahren, eine Gruppe von ungefähr 70 schwarz gekleideten Leuten mit ihren Transparenten. Man kann sie Neo-Nazis, Faschisten, Rassisten oder auch Rechtsradikale nennen.

Weiter

Moritz Poll als Delegierter für Kongress der europäischen Grünen gewählt

Moritz Poll, Schüler und Mitglied der Brühler Grünen, wurde am 8. Oktober 2011 vom kleinen Parteitag der nordrhein-westfälischen Grünen in Essen zum Delegierten zum Kongress der europäischen Grünen gewählt. Moritz Poll interessiert sich für europäische Friedens- und Menschenrechtspolitik. Er hat - trotz seines jungen Alters - bereits ein Praktikum bei der GRÜNEN Fraktion im Europaparlament absolviert. Die GRÜNEN im Kreis- und im Brühler Ortsverband freuen sich mit Moritz Poll und sagen herzlichen Glückwunsch.

Die Delegation hat vom Kongress einen ausführlichen Bericht erstellt, der hier zu haben ist:

PDF Kongressbericht

 

Rüdiger Warnecke erneut in Bundesvorstand von Unternehmensgrün gewählt

Der grünnahe Unternehmensverband Unternehmensgrün hat den Elsdorfer Grünen Rüdiger Warnecke erneut in seinen Bundesvorstand gewählt. Warnecke ist Kaufmann der Wohnungswirtschaft, war Kreistagsmitglied, ehrenamtlicher Landrat und ist jetzt Mitarbeiter der Kreisverwaltung und mit dem Aufbau des Energiekompetenzzentrums am Berufskolleg Horrem beauftragt.

Umstrittene Abfallmitverbrennung im IKW Berrenrath verhindert

Mit dem Zurückziehen der Antragsunterlagen auf die Müllmitverbrennung im Industriekraftwerk Berrenrath hat RWE zunächst einmal vor den Argumenten und der gut organisierten Frechener Bürgerschaft, tatkräftig von GRÜNEN unterstützt kapituliert. Glückwunsch an alle Beteiligten.

JETZT MITGLIED WERDEN

Die GRÜNEN haben hervorragende Ergebnisse bei den letzten Wahlen erzielt. Zum Kreistag haben fast 23.000 Bürgerinnen und Bürger im Kreis die GRÜNEN gewählt, bei der Bundestagswahl waren es gut 23.000, bei der Landtagswahl fast 24.000.

Die Parteien zu wählen ist das eine. Sich durch die Mitgliedschaft zu einer Partei zu bekennen ist anspruchsvoller. "Warum soll ich Mitglied der GRÜNEN werden? Es reicht doch völlig aus, wenn ich die GRÜNEN wähle." So denken viele unserer Wählerinnen und Wähler. Warum also Mitglied werden?

Aus Sicht der GRÜNEN selbst ist die Antwort nicht schwierig, warum neue Mitglieder gebraucht werden. Wenn 24.000 Menschen die GRÜNEN wählen, aber nur gut 300 Mitglied sind, stimmt etwas nicht. Es wäre deutlich gesunder, wenn die GRÜNEN auch in der Mitgliedschaft breiter aufgestellt wären.

Mitglieder helfen vor allem, die Diskussion vor Ort zu bestehen, in den Familien, am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, in der Schule oder Hochschule, im Verein, beim Einkaufen oder unterwegs in Bus und Bahn.

Wir versorgen alle Mitglieder mit Informationen. Mit diesen können die Mitglieder als "Basisbotschafterin" oder "Basisbotschafter" immer dann "aus Sicht der GRÜNEN" mithalten, wenn danach gefragt wird. Diese Präsens im Nahbereich entscheidet mittelfristig über den Erfolg der Arbeit.

Wir wollen noch immer raus aus der Atomenergienutzung und die Energieversorung auf die Regenerativen umstellen. Wir wollen noch immer den Umweltverbund fördern, also das Radfahren, Zu-Fuß-Gehen und Bus und Bahn nutzen. Wir wollen noch immer eine solidarische Gesellschaft und eine Schule, die gut ist für alle Kinder. Wir wollen Geschlechtergerechtigkeit, Generationengerechtigkeit und globale Gerechtigkeit. Dafür brauchen wir die Unterstützung und Solidarität möglichst vieler Menschen, die diese Ziele teilen.

Jedes Mitglied hilft, die Gesellschaft ein wenig nachhaltiger zu gestalten. Für uns, für unsere Kinder, für alle Menschen und die Natur.

Wer die GRÜNEN auch zwischen den Wahlen unterstützen will oder sich darüber hinaus vielleicht auch bei den GRÜNEN vor Ort oder im Kreis engagieren will, sollte einfach Mitglied werden.

Es ist keine Bindung auf Dauer. Um wieder auszutreten bedarf es nur einer einfachen schriftlichen Erklärung. Es ist auch völlig in Ordnung, sich nicht sofort in irgendwelche Ämter zu stürzen, sondern erst mal zu schauen, wie der "Laden so läuft".

Wer zunächst ein Gespräch sucht, sollte uns ansprechen unter partei@dont-want-spam.gruene-rek.de. Wir vermitteln auch den Kontakt zu den Ortsverbänden in den Kommunen des Rhein-Erft-Kreises.

Die Beitragsstaffel sieht wie folgt aus:

  •   24 Euro jährlich für Jugendliche und Auszubildende
  •   48 Euro jährlich für Erwerbslose und Studierende
  •   96 Euro jährlich für Erwerbstätige mit geringem Einkommen
  • 150 Euro jährlich für alle anderen
  • 300 Euro jährlich für Fördermitglieder

PDF Ja, ich werde Mitglied, drucke die hier gelinkte PDF-Datei aus und schicke sie per Post an GRÜNE Rhein-Erft-Kreis, Postfach 1280, 50302 Brühl.



Seite Empfehlen       Seite drucken   

Dokumentation der Veranstaltung "Was kommt, wenn Braunkohle geht?"
GRÜNER STROM IN BRÜHL?

An allen Gremien vorbei beschlossen die Brühler Stadtwerke vor kurzem, allen Kunden nur noch zertifizierten Ökostrom zukommen zu lassen. Zu dem Zweck wurden in ausreichender Zahl RECS-Zertifikate gekauft. Die belegen, dass in der gekauften Menge in Norwegen Wasserkraftstrom hergestellt wird. Ob mit oder ohne Kauf der Zertifkate: den Strom gab es vorher schon, den Strom gibt es auch ohne diese Zertifikate. Was bringt es?

Das wird im Brühler Bilderbogen diskutiert. Der Link zu diesem spannenden Thema:

 Brühler Bilderbogen

Eine ausführliche Darstellung und einen treffenden Kommentar zum Thema RECS-Strom der Brühler Stadtwerke bietet der Kölner Stadtanzeiger am 27.04.2011 im Lokalteil Rhein-Erft-Kreis.

 Grün ist noch lange nicht sauber - Kölner Stadt-Anzeiger - 27.04.2011

Lichter bleiben an

07.04.11 Zu den Behauptungen, wegen der Stilllegung der sieben ältesten Atomkraftwerke müsse Deutschland massiv Strom importieren und ohne Atomstrom wäre die Versorgungssicherheit gefährdet, erklärt der für den Rhein-Erft-Kreis zuständige Dürener Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer (GRÜNE):

 

"Das Horrorszenario der Energiekonzerne ist nichts anderes als der Versuch, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Die Schrottreaktoren sollen als unverzichtbar für die Energieversorgung dargestellt werden. Die Fakten sprechen eine andere Sprache.

 

Strom „Made in Germany“ ist Exportschlager aller erster Güte. Mit einem Exportüberschuss von jährlich bis zu 22 Milliarden Kilowattstunden ist Deutschland einer der größten Stromexporteure Europas. Dazu kommt eine ungenutzte Kraftwerksreserve von 13.200 Megawatt – die sieben ältesten AKW plus das AKW Krümmel haben eine Maximalleistung von 8.400 Megawatt. Auch ohne Atomstrom bleiben alle Lichter an.

 

Strom wird europaweit gehandelt.  Exporte und Importe wechseln dabei fast stündlich. Deutschland importiert zum Beispiel  bereits seit langem mehr Strom aus Frankreich  als es dorthin exportiert. Im Handel mit Dänemark, der Schweiz, Polen, Österreich oder  den  Niederlanden erreicht man dagegen einen deutlichen Exportüberschuss . Unter dem Strich bleibt immer: Deutschland exportiert mehr Strom als importiert wird.

 

Die Atomkraft trägt immer weniger zur Energieversorgung bei. Der Atomstromanteil sank im Zeitraum 2000 bis 2009 von 29 auf 22 Prozent. Und auch ohne Atomstrom wird kräftig Strom exportiert: Im Jahr 2007 standen zweitweise sechs AKW still und trotzdem wurden 20 Milliarden Kilowattstunden exportiert. Aktuell würden mit oder ohne Moratorium drei der sieben ältesten AKW wegen Wartungsarbeiten keinen Strom liefern.

 

Deutschland verfügt über große Überschüsse im Kraftwerksbereich, die schon heute ausreichen, die Atomkraft fast vollständig zu ersetzen und immer noch Strom in andere Länder zu exportieren. Die Profitinteressen der Konzerne dürfen der Bundesregierung nicht länger wichtiger sein als die Sicherheit der Menschen."